Und was war Freundschaft noch gleich?

by VivaVivaldi

Ich halte dich an meiner Hand,
ergreife sie, so fest ich kann,
und gebe dir den starken Halt,
nach dem dein Herz und Du verlangst.

Lass mich nicht los,
flüsterst du leise.
Wie könnte ich,
wie sollte ich,
wie käme es mir in den Sinn,
dich alleine zu lassen,
auf deiner Reise?

Vertrau mir nur,
hab keine Angst;
es ist unmöglich,
dich zu verletzen,
denn du bist meine
Leidenschaft.

Ich gebe dir die eine Kraft,
die dich einläd, aufzusitzen,
und dich sanft in den Sattel legt,
und nehme dir, deine egoistische Krone,
wenn dein Ross,
dich in die Höhe trägt.

Ich folge dir,
wohin du gehst,
wohin dich deine Ziele führen;
sie den Sand der Wüste spüren;
die weichen Wolken
des siebten Himmels spüren.

Ich fliege mit dir,
wenn du deine Flügel schwingst,
in die Lüfte aufsteigst,
mit den Vögeln singst.

Ich zeige dir,
den Ausweg,
wenn du in
tiefen Wäldern versinkst,
nach Licht und Orientierung sinnst
und schütze dich,
vor scharfen Bissen,
wenn du mit den Haien schwimmst.

Und dann am Ziel
am Ende der Reise,
liebe ich dich weiterhin,
auf diese eine,
besondere Weise.